Perfekter Spieltag für Adler Unions Senioren - Alle Teams siegen - Dier Erste sogar 11:1

11.09.2017 - 12:05 von Stefan K.


Adler Union I - TuS 84/10 I   11:1

 

Erste feiert Kantersieg über Tus 84/10

Mit 11:1 (3:1) besiegte die erste Mannschaft von Adler Union Frintrop Tus 84/10 und schoss sich dabei nach zuletzt nur einem Punkt aus 4 Spielen ordentlich Frust von der Seele. Beeindruckend auch: die Art und Weise wie die Frintroperspielten. Nahezu alle Tore folgten auf schöne Kombinationen und wurden blitzsauber rausgespielt.

Nach anfänglicher Abtastphase war es Marcel Jankowski, der nach feinem Pass von Christian Büttner den Torreigen eröffnete (16´). Adler machte weiterhin Druck und konnte nach schöner Kombination über Philipp Brand und Timo Lindemann durch Yannick Reiners auf 2:0 erhöhen (19´). Mehr oder weniger aus dem nichts fand Tus dann allerdings sogar nochmal Anschluss. Nach gutem Pass in die Schnittstelle entwischte Adil Touzani der Adler-Defensive und verkürzte auf 2:1 (20´). Doch auch davon ließen sich die Frintroper nicht beirren und kamen nach Freistoß von Felix Ohters durch den mit aufgerückten Julius Funke-Kaiser noch vor dem Pausenpfiff zum 3:1 (45´)

Im Gegensatz zu vielen Beispielen aus der Vergangenheit ließ Adler auch nach dem Pausenpfiff nicht nach und erspielte sich weiterhin Chancen im Minutentakt. Weitere Tore fielen wie am Fließband: Marcel Jankowski bediente Jonas Rübertus und dessen Rückpass vollendete Felix Ohters unhaltbar (49´). Das 5:1 war dann quasi eine Kopie. Wiederrum Jankowski für Rübertus und dessen Rückpass fand diesmal Timo Lindemann, der flach versenkte (53´). Beim 6:1 das Ganze dann spiegelverkehrt: Rübertus für Jankowski und dessen Hereingabe verwertete Yannick Reiners (64´). Beim 7:1 war dann nach Rückpass von Jonas Rübertus wiederum Felix Ohters zur Stelle (73´).

Es folgten einige Wechsel, was für das Adlerspiel aber keineswegs einen Bruch bedeutete. Ganz im Gegenteil: die neuen fügten sich grandios ein. Nach guter Vorarbeit von Maxi Rustemeyer konnte Fabian Wiegel das 8:1 erzielen (79).  Das 9:1 (80´) und 10:1 (88´) erzielte Maxi Rustemeyer dann selber, nachdem zunächst Marcel Jankowski und dann Philipp Schäfers ihn in Szene gesetzt hatten. Den Schlusspunkt setzte dann Felix Ohters aus elf Metern, nachdem Marcel Jankowski im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht worden war.

Alles in allem ein Sieg, der dem Selbstvertrauen der Mannschaft sicherlich extrem gut tut, der allerdings auch nicht überbewertet werden darf. Die tabellarische Situation ist weiterhin nicht komfortabel. Bereits im nächsten Heimspiel Sonntag (11 Uhr, Frintroper Straße 306A) bekommt die Mannschaft die Gelegenheit unter Beweis zu stellen, dass es sich bei der guten Leistung nicht um eine Eintagsfliege gehandelt hat.

Tore: Jankowski (16´), Reiners (19´, 64´), Funke-Kaiser (45´), Ohters (49´, 73´, 89´), Lindemann (53´), Wiegel (79´), Rustemeyer (80´, 88´)

Adler Union: Scheffler, Voß, Funke-Kaiser, Brand, Rübertus(73´Bremer), Schäfers, Lindemann (69´Rustemeyer), Büttner, Reiners (69´Wiegel), Ohters, Jankowski

 

Felix Ohters per Elfmeter zum 11:1

 

 

SC Türkiyemspor II - Adler Union II   2:4


 

Wir gingen stark ersatzgeschwächt ins Spiel. So mussten wir, teils sehr kurzfristig, auf die bewährten Kräfte Ortenreiter, Rotthäuser, Espenhahn, Funke-Kaiser, Tabara und Klos verzichten. Zudem sind Büddeker, Bürgsmüller, Schemm, Roderigo, Lingen und Lütkeniehoff noch verletzt und Wiersch gesperrt.

 

Wir waren damit gezwungen, insbesondere im Defensivverbund, stark umzustellen. Blackmeyer fungierte als Abwehrchef, Boemer und Ostermann als Manndecker und Kohrs kam nach monatelanger Verletzungspause und nur wenigen Trainingseinheiten von Beginn an auf der „6“ zum Einsatz. Die Außen wurden mit Pösz und erstmals mit Ostgathe besetzt.

 

Besonders in der Anfangsphase taten sich einige unglaubliche und nicht gekannte Fehler auf, so spielte Blacky nach 10 Sekunden (SEKUNDEN) den Ball in den Fuß des anlaufenden Gegners, der damit jedoch nichts anzufangen wußte und kurze Zeit später schlug er ein gigantisches Luftloch vom Ausmaß des Ozonlochs, der Stürmer eilte Richtung Tor, Alpi stürzte ihm entgegen und holte ihn von den Beinen: Foulspiel im Strafraum heißt :Elfmeter für die Türken.

 

Deren Torwart verwandelte sicher zur Führung.

 

Vor diesem Rückstand hatten wir allerdings Pech, als ein Kopfball von Boemer nach einer Ecke von Maurer das Tor nur um Zentimeter verfehlte.

 

In der Folgezeit bauten wir einen enormen Druck auf die Türken auf, einen berechtigten Freistoß aus 17 Metern hämmerte der zuvor gescholtene Blackmeyer durch die Mauer in die Maschen des Gegners, 1:1.

 

Danach hatten wir Gegner und Spiel fest im Griff und durch einen schönen Spielzug über mehrere Stationen wurde Harders freigespielt, der mit links zum 1:2 vollendete.

 

Mit Beginn der 2. Hälfte drückte Türkiyemspor vehement auf den Ausgleich. Das eröffnete Kontermöglichkeiten und eine davon nutzte Häde zum 1:3.                         Mit der Führung im Rücken wurden wir in der Defensive etwas nachlässiger und Alpi konnte zeigen, was er so drauf hat; er parierte gleich mehrfach in Eins-gegen-eins-Situationen. Die Führung war zwar hochverdient, man hatte aber nie das Gefühl, dass das Spiel entschieden sei.

 

Zwanzig Minuten vor Schluss wurde der eingewechselte Bornholdt (für den verletzten Kohrs)im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Schöneweiß trotz vorangegangener infantiler Provokationen und Beleidigungen des Torwartes sicher zur Entscheidung.

 

Kurz vor Schluss traf der Torwart der Gastgeber erneut per Strafstoß. Einer der türkischen Stürmer ging in einem Gewühle im Strafraum zu Boden und der gute Schiedsrichter zeigte sich nochmal gnädig und pfiff den zweiten Strafstoß für Türkiyemspor.

 

Kurz vor Schluss wurde Bornholdt an der Seitenlinie zu Fall gebracht und blieb am Boden liegen. Der Torwart (wie oft muß ich den eigentlich noch erwähnen) von Türkiyem, welcher sich bereits mehrfach durch schlechtes Benehmen hervor getan hatte, eilte aus seinem Kasten und warf den Ball mit voller Wucht gegen den Kopf des auf dem Boden liegenden Bornholdt. Eine gerechte Rote Karte, begleitet von den Wünschen des Herrn Dölle:“ Ich hoffe, dass dein Ohr geplatzt ist“. Im folgenden Tumult sah ein weiterer türkischer Spieler auch noch Gelb-Rot.

 

Kurze Zeit später war der Sieg unter Dach und Fach.

 

Für AdlerUnion spielten:

 

Sen / Blackmeyer / Pösz / Boemer / Ostermann / Häde / Harders / Schöneweiß / Maurer / Kohrs (57. min Bornholdt) / Ostgathe (75. min Dluzewski) // Opitz

 

 

 

In der nächsten Woche wird sich zeigen, ob wir das Zeug für die oberen Gefilde haben. Wir empfangen um 15:00 h am heimischen Wasserturm die Mannschaft von Barisspor, welche mit 12 Punkten aus vier Spielen und nur drei Gegentreffern ganz oben steht.

 

 

 

von Nino Dreier


 

Adler Union III - ESG 99/06  II    4:2


Kannst Du Dich noch an die vergangenen Pfarrfeste bei St. Josef in Frintrop erinnern? Mittlerweile ist ja die die Verjährungsfrist vorbei, da kann man ja ein paar Insidergeschichten zum Besten geben, oder ?

Ja Mudder, nachdem wir mit der dritten Mannschaft damals nach dem Spiel um 09.15 Uhr auf Asche mit viel Bier den Staub aus den Lungen schwemmen mussten, sind wir traditionell zum Bierstand am Kindergarten gefahren und haben ordentlich weiter gebechert. Und ja – der ein oder andere musste sich an der Kirche festhalten oder musste mit Hilfe eines Mitspielers zum Klo im Pfarrheim gestützt werden. Wobei das eigentlich immer so aussah, als ob sich beide gegenseitig stützten !

So im Nachhinein und wo man selber Kinder hat, was das bestimmt nicht immer ein schöner Anblick für die Kiddies, aber wir haben uns immer benommen. Mal abgesehen von dem Gegröle, als 20 stimmgewaltige Kehlen den Grönemeyer trällerten oder der Hille sich bei France Gall „Ella Elle L‘a“ fast nackich machte.

Nun gut 25 Jahre später beeilt man sich extra, um pünktlich an der Schlenterstraße zu sein, aber niemand von den alten Jungs war da.

Ok – die erste spielte gerade um 15.00 Uhr ein unglaubliches 11:1 gegen TuS 84/10 auf heimischen Kunstrasen und überall in Essen waren gefühlte 50 andere Feste, aber das soll andere doch nicht abhalten, alten Traditionen zu frönen, oder?

Zumindest musste man sich nicht wie früher in dritter Reihe anstellen, um eine Kaltschale zu bestellen. Hatte auch was Gutes, wenn sich wenig Publikum um einen Bierstand scharrt. Dann halt zur Belohnung gemütlich ein Bierchen trinken auf den 4:2 Sieg meiner Mannschaft gegen ESG II.

 

Die Geschichte des Erfolges ist auch schnell erzählt. Spielerisch klar überlegen agierten die einzig noch übrig gebliebenen Spieler von AU3 gegen einen noch nicht in Form spielenden Aufsteiger aus der Kreisliga C. Ich möchte nicht schon wieder auf die Personalmisere wegen Verletzungen und Krankheiten hinweisen, aber es wird quantitativ einfach nicht besser. So waren wir froh, dass sich Daniel Löhr aus der ersten zwischen die Pfosten stellte und einige Male brenzliche Situationen klären konnte. Vielen Dank für deinen Einsatz Daniel!

Bernd Wecks, unsere Geheimwaffe aus Niedersachsen kam zu seiner Premiere bei AU3 und auch auf anderen Positionen wurde zwangsweise rotiert.

Durch die taktische Umstellung auf ein 4-4-2 brauchte das Team einige Zeit, um sich entsprechend ein- bzw. aufzustellen.

Da kam das schnelle 1:0 durch Simon Debold in der 8. Minute natürlich goldrichtig. Allerdings bettelte man mehrmals um den Ausgleich, der auch prompt in der 20. Minute erfolgte. AU3 ließ sich nicht beirren und legte 3 Minuten später wiederum durch Debold zum 2:1 nach. Das 3:1 zwei Minuten vor der Pause durch Jonas Weitzel brachte zwar einen beruhigenden Vorsprung, der jedoch hochkonzentriert verteidigt werden musste. Mahnende Worte zum Halbzeitwasser waren mehr als angebracht.

Aus Sicht des Trainergespanns Ostermann/Pohl konnte man nicht zufrieden sein. Mit der Qualität in den Rängen von AU3 sollten die Räume, die geboten wurden, viel besser genutzt werden. Völlig unnötige lange Bälle fanden sehr oft keinen Empfänger oder wurden hektisch halbhoch in Hüfthöhe gespielt. Kaum ein Spieler, (vielleicht ich in meiner Sturm und Drangzeit), kann so einen Ball verarbeiten.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Bei cleverer Spielweise hätte man frühzeitig den Sack zumachen können. So dauerte es bis zur 70. Minute, ehe Yanneck „Oppa“ Weitzel mit einem unwiderstehlichen Solo die ganze Abwehr und den Torwart umkurvte und locker zum 4:1 einschob. Das 4:2 in der 82. Minute war nur Kosmetikkorrektur und brachte das AU-Team nicht mehr aus dem Konzept, obwohl es noch einige Male unnötigerweise verbal hektisch wurde.

 

Fazit:

Ein ungefährdeter Sieg gegen einen Liga-Frischling, der aber sicherlich noch Punkte holen wird. Konzentrieren wir uns nur aufs Fußballspielen und nicht auf ständige Livereportagen jeglicher Spielzüge und Schiedsrichterentscheidungen, dann können Ossi und ich auch beruhigter einen Sieg genießen und zahlen gerne die Siegerkiste und die traditionellen Fleischwurstkringel.

 

Es spielten:

Marc Kobjolke, Andre Kraft (ab 80. Min.), Niklas Nübel (ab 60. Min.), Daniel Löhr, Julian Adams, Phillip Rustemeier, Paul Woidich, Dustin Aker, Bernd Wecks, David Fiedler, Jonas Weitzel, Yanneck Weitzel, Wladimir Klass, Simon Debold.



Adler Union IV - TGD E.-West  II   6:0



Adler Union Frauen I  - DSC 99 Frauen  3:0



Nachdem die Saisoneröffnung in der letzten Woche nicht besonders positiv ausgefallen war, kam heute der Aussteiger DSC 99 zum Gastspiel an den Wasserturm.
Die Mädels hatte sich einiges vorgenommen und setzen dieses auch von Beginn an um. In den ersten 30 Minuten der Partie erspielte sich Adler einige sehr gute Torchancen, wovon Charline in der 13. Min eine zum 1:0 nutzen konnte. DSC kam allerdings durch einige kleine Nachlässigkeiten von Adler zum Ende der ersten Hälfte besser ins Spiel, ohne aber wirklich gefährlich vor dem Tor von Adler aufzutauchen. Nach der Pause nahm Adler das Spiel wieder in die Hand und erhöhte direkt durch Alex in der 47. Min zum 2:0. Dieser Vorsprung gab zwar etwas Sicherheit, aber alle Spielerinnen waren sich bewusst, dass man weiter hart für den ersten Saisonsieg arbeiten musste. DSC versuchte noch einmal Druck aus zu üben, allerdings ohne dabei zwingend zu sein. Tanja setze dann in der 92. Min den Schlusstreffer zum verdienten 3:0 Heimsieg.
Nächste Woche fahren wir um 11 Uhr zum Auswärtsspiel nach RWE, wo mit der Leistung von heute auch einiges möglich ist.


Aufstellung: Jasmin, Ramona, Laura K, Maren, Sonja, Theresa, Miriam, Hannah, Alex, Charlotte, Charline
Banke: Christina, Katja (84. min für Hannah), Tanja (59. min für Sonja), Jana (79. min für Miriam), Christin


Adler Union Frauen II -  TuS E.-West 81 II   7:0


 

Auch am zweiten Spieltag blieben unsere Frauen ungeschlagen. Nachdem das erste Spiel der neuen Saison mit einem 6:0 Sieg für unsere Frauen endete, konnte auch das zweite Spiel mit einem Sieg verbucht werden. Bereits zu Beginn erspielten sich die Frauen etliche Chancen, die Sina Zimmermann geschickt nutze, um durch Treffer in der 5, 8 und 15 Minute einen souveränen Hattrick hinzulegen. Und weil es grade so gut lief, legte sie in der 31. Minute bereits das 4:0 und Alexandra Pucka in der 34. Minute das 5:0 nach. So gingen die Frauen wild endschlossen und hoch Motiviert in die Halbzeit.

 

Auch in der zweiten Hälfte hatte der Gegner Dank einer starken Abwehr und einem Top Torwart keine Chance. Nur einmal erreichten sie das Tor, verschossen jedoch. Mit zwei weiteren Treffern durch Alexandra Pucka in der 49. und 83. Minute war das verdiente Endergebnis schließlich 7:0. 

 

Aufstellung: Verena Borkenfels, Marie Jakobs, Jessica Deal, Stefanie Barnscheidt, Lisa Höfs, Alexandra Pucka, Julia Otto, Alina Muß, Jasmin Harms und Philine Molitor

 

Auswechsler: Andrea Goldmann, Nadine Thalmann und Almuth Hönscheid


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